Digitalisierung: „Früher war sie ein ’nice to have‘, heute ist sie ein Muss“

Marek Suchocki, Industry Engagement Lead bei Autodesk, spricht über die Herausforderungen der Digitalisierung in der Baubranche und wie Unternehmen die digitale Transformation erfolgreich meistern. 

Der größte Knackpunkt bei der Digitalisierung sei, dass es vielen Unternehmen an einer digitalen Strategie und der Umsetzung von digitalen Arbeitsabläufen mangelt. Digitale Lösungen werden bereits eingeführt, aber nur vereinzelt und nicht im gesamten Unternehmen. Vor allem große Unternehmen tun sich schwer mit der Umsetzung neuer digitaler Strukturen. Kleinere Unternehmen sind dagegen agiler und können neue Arbeitsabläufe schneller in ihren Arbeitsalltag integrieren, aus ihren Fehlern und somit ihre Lösungen besser anpassen. 

“Die Digitalisierung schreitet jetzt definitiv schneller voran als noch vor ein paar Jahren. Das ist aber dem Umstand geschuldet, dass es jetzt auch wirklich Zeit wird, dass Unternehmen ihre Arbeitsweisen digitalisieren. Früher waren digitale Lösungen in der Baubranche ’nice to have‘, heute sind sie ein Muss, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Kundenanfragen bestimmen das Tempo der Digitalisierung innerhalb der Branche, und es ist deutlich zu merken, dass die Geschwindigkeit ziemlich ansteigt.”

Trotzdem gibt es immer noch genügend Unternehmen, denen es schwer fällt die Digitalisierung in ihren Arbeitsalltag zu integrieren. Als eines der größten Probleme wird dafür die Implementierung digitaler Neuerungen angeführt und die Mentalität “so machen wir das hier eben schon immer”. Die Baubranche ist ein altes Gewerbe und vor allem die ältere Generation stemmt sich gegen die Veränderung und möchte weiterhin mit Stift und Papier ihre Arbeitsprozesse durchführen.

Wohin dieses Denken führt können Sie auf unserer Quelle weiterlesen: