5 Fragen an Emil Eypeltauer – Head of Platform bei Cosuno

Emil berichtet über seine Erfahrungen als Head of Platform bei Cosuno

Jessy Reichardt - 10.09.2021
Zitat von Emil Eypeltauer, Head of Platform bei Cosuno

Emil, du bist Head of Platform bei Cosuno. Was bedeutet das genau und was sind deine Aufgaben?

Wir entwickeln Cosuno von einer SaaS Company hin zu einem SaaS enabled Marketplace. Dafür bauen wir den Mehrwert für alle User auf der Plattform stark aus – getreu unserer Mission: “We make construction cheaper & efficient”. Das schaffen wir einerseits durch neue Funktionen, die im Ausschreibungsprozess unterstützen. Andererseits entwickeln wir ein zusätzliches Leistungsangebot, das Painpoints für unsere User löst.
Meine Aufgabe ist es diese Themen mit meinem Team konzeptionell zu durchdringen und dann die Umsetzung voranzutreiben. Derzeit beschäftige ich mich mit Finanz- und Versicherungsleistungen für unsere Nachunternehmer. 

Was hast du vor Cosuno gemacht und warum hast du dich für Cosuno entschieden?

Vor Cosuno war ich bei BCG in der Strategieberatung für große Corporates. Nach der Beratung in ein High Growth Startup zu wechseln, war mit ein Grund warum ich nach Berlin gezogen bin. Über mein Netzwerk bin ich dann mit den Gründern in Kontakt gekommen. Ich war schnell überzeugt, dass Cosuno eine einmalige Chance ist. Der Bausektor ist eine der letzten Branchen, in der auf der einen Seite Milliarden von Euro umgesetzt werden und auf der anderen Seite Digitalisierung in vielen Prozessen noch keinen Stellenwert hat. Das liegt u.a. daran, dass die Prozesse und Zusammenhänge komplex und intransparent sind. Das Team hat es in wenigen Monaten geschafft ein Produkt zu entwickeln, das die Branche überzeugt. Das ist beeindruckend. Gleichzeitig ist das Potential das Leistungsangebot weiterzuentwickeln immens. Somit warten auf uns viele spannende Themen.

Wir sind ein Startup, die Arbeitsweise unterscheidet sich von Konzernen und traditionellen Unternehmen. Du warst vorher bei einer großen Beratung tätig, warum nun ein Startup?

Vor meinem Master habe ich auch im Startup Umfeld Erfahrung gesammelt. Nach dem Master, war für mich die Beratung eine Art Post-Grad/MBA in effektivem, effizientem und strukturiertem Arbeiten. Ich war ständig mit neuen Themen, Leuten und Herausforderungen konfrontiert. Diese Erfahrungen helfen mir nun ungemein in meinen neuen Aufgaben. Bei Cosuno kann ich nun pragmatisch Arbeiten, Ausprobieren statt Überanalysieren und sehe und verantworte den Impact meines Schaffens. Außerdem bin ich Teil eines schnell wachsenden Teams. Gemeinsam bauen wir ein Unternehmen auf und lösen hands-on Probleme für unsere Kunden. Das macht Bock!

Cosuno digitalisiert Arbeitsprozesse in der Baubranche – wie stehst du zur Digitalisierung, ihre Chancen & Risiken?

Die Digitalisierung ist für die Baubranche an sich ein Geschenk, dafür kommt sie leider etwas spät. Die Branche ist sehr kollaborativ und fragmentiert, da haben digitale Lösungen eine große Chance Mehrwert zu liefern. Außerdem muss die Branche effizienter werden um mit der steigenden Nachfrage, dem Fachkräftemangel und dem Problem der Nachhaltigkeit fertig zu werden. Digitalisierung kann das leisten.
Andererseits muss man verstehen, wo die Digitalisierung an ihre Grenzen stößt. Die Baubranche basiert stark auf Vertrauen und langjährigen Beziehungen. Diese Faktoren kann man nicht voll digital abbilden. Cosuno kommt hier als Enabler ins Spiel und ermöglicht eine effiziente Zusammenarbeit in der Vertrauen und langfristige Beziehungen zwischen unseren Usern entstehen.

Bei uns hat jeder die Möglichkeit aus dem Office oder remote zu arbeiten. Wie arbeitest Du am liebsten?

Ich gehe sehr gerne ins Office. Die Vibes im Team sind super und unser Office Hund “Hope” sorgt auch immer für eine gute Stimmung. Für Deep Work Sessions bleibe ich dann aber auch manche Tage zuhause. Die Flexibilität des Arbeitsortes schätze ich sehr. So kann ich z.B. auch gut mal eine Woche nach Österreich zu meiner Familie. Damit remote jedoch gut klappt, ist es wichtig sich persönlich kennenzulernen. Deswegen kommen auch alle New-Joiner, die remote arbeiten werden, am Anfang eine Woche nach Berlin. 

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