So verbessern Sie Ihr Verhandlungsgeschick im Einkauf

Teil 3: Mehr Geschick in der Einkaufsverhandlung

Jessy Reichardt - 04.08.2021
Verhandlungsgeschick im Einkauf

Verhandlungsgeschick ist manchen Personen von Natur aus gegeben. Es kann aber außerdem mit den entsprechenden Strategien erlernt werden. Im Teil 3 unserer Verhandlungsreihe geht es um das Verhandlungsgeschick, vor allem im Einkauf von Fremdleistungen in der Baubranche. Dies wird in der jetzigen Situation immer wichtiger, vor allem bei steigenden Rohstoffpreisen und Baukosten. Wir machen Sie fit für die nächste Verhandlung mit Ihrem Lieferanten oder Nachunternehmer! Wollen Sie zusätzlich die wichtigsten Tipps über Verhandlungsgeschick direkt vom Einkäufer erfahren?

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Teil 1 und 2 unserer Verhandlungsreihe verpasst? Hier können Sie noch einmal alles nachlesen! 

3 essentielle Aspekte für mehr Verhandlungsgeschick

1. Ergänzende Aspekte 

Denken Sie über den Tellerrand hinaus! Statt nur über Preise und Margen zu verhandeln, können Sie ebenfalls über weitere vertragliche Aspekte diskutieren! 

Zeit der Lieferung, Qualität der Baustoffe und Kontinuität einer Kooperation können relevante Faktoren für eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit sein. 

2. Kompatible Aspekte 

Versetzen Sie sich in Ihr Gegenüber hinein und denken Sie über gemeinsame Interessen nach! Ein Verhandlungsergebnis, welches beide Parteien zufrieden macht, kann zu einer längeren und erfolgreicheren Partnerschaft führen! 

3. Verteilende Aspekte 

Nach dem Motto “Mein Gewinn ist dein Verlust” ist die Verhandlung mit Nachunternehmern meist eine distributive Verhandlung. Beim distributiven Verhandeln gibt es eine limitierte Anzahl an Produktionsmitteln, wie Baustoffen. Ein ‘großer Kuchen’ muss dabei unter unterschiedlichen Verhandlungsparteien aufgeteilt werden. Jeder Verhandlungspartner möchte dabei das größte Stück vom Kuchen abhaben, was eine Diskussion nicht unbedingt einfacher gestaltet. 

Trotzdem ist das distributive Verhandeln oft keine Situation, in der nur eine Partei den Gewinner darstellt. Denn auch der ‘Verlierer der Verhandlung’ bekommt meist einen für ihn akzeptablen Wert, sonst würde eine Einigung auch nicht stattfinden. 

Versuchen Sie sich also auch hier in Ihren Gegenüber hineinzuversetzen und sich die Frage zu stellen: Wie ist mein Angebot im Vergleich zu ihrem besten Angebot? Das erhöht die Zufriedenheit während und nach der Verhandlung. 

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